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Glossar

Qualifizierte elektronische Signatur mit Anbieterakkreditierung
Qualifizierte elektronische Signatur mit Anbieterakkreditierung

Die qualifizierte elektronische Signatur mit Anbieterakkreditierung unterscheidet sich technisch von der qualifizierten elektronischen Signatur durch das Wurzelzertifikat. Dieses wird bei der qualifizierten elektronischen Signatur mit Anbieterakkreditierung immer von der  Bundesnetzagentur (BNetzA) gestellt, sie bildet somit die oberste Instanz in der Zertifikatskette.

Zertifizierungsdiensteanbieter, die sich einer Anbieterakkreditierung unterziehen wollen, müssen vor Betriebsaufnahme ihre Sicherheit als Trustcenter nachweisen und werden diesbezüglich auch geprüft. Man spricht somit von einer geprüften Sicherheit. Dies wird von der Bundesnetzagentur auch durch ein besonderes Gütezeichen bescheinigt. Im Unterschied dazu müssen Trustcenter, die ausschließlich qualifizierte Zertifikate ausstellen, ihre Sicherheit zwar auch vor Betriebsaufnahme nachweisen können, jedoch werden sie erst nach Betriebsaufnahme geprüft.

Ein weiterer Unterschied zwischen einem qualifizierten Zertifikat und einem qualifiziertem Zertifikat mit Anbieterakkreditierung besteht in der Dauer der gesetzlich vorgeschriebenen Überprüfbarkeit der vom Trustcenter ausgestellten Zertifikate. Die Gültigkeit qualifizierter Zertifikate ist nach Ende der Zertifikatslaufzeit weitere fünf Jahre nachprüfbar zu halten. Die Gültigkeit qualifizierter Zertifikate mit Anbieterakkreditierung muss für die Dauer von 30 Jahren nach dem Ende der Zertifikatslaufzeit prüfbar sein. Darüber hinaus übernimmt im Falle des Ausscheidens eines Trustcenters mit Anbieterakkreditierung aus dem Markt die Bundesnetzagentur die Aufgabe der Prüfung der Zertifikatsgültigkeit für die gesetzlich vorgeschriebene Dauer.