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Dokumente und Daten mit der elektronischen Signatur zuverlässig schützen

Einzeldokumente und Dokumentenstapel signieren / zentrale automatisierte Massensignatur
und Massenverifikation

Elektronisch erzeugte Dokumente und Daten können unbemerkt verändert werden – oft zum Schaden des Urhebers. Per Augenschein ist nicht festzustellen, ob diese noch echt und unverändert sind oder nicht.

Die elektronische Signatur löst dieses Problem und schützt diese Dokumente. Sie gewährleistet Authentizität und Integrität der elektronischen Dokumente und verhindert unbemerkte Manipulationen. Mit ihr werden Geschäftsprozesse konsequent elektronisch abgewickelt und damit immense Einsparpotenziale genutzt.

Das passende Signaturniveau für jedes Anwendungsszenario

Je nach Anwendungsfall können unterschiedliche Signaturniveaus eingesetzt werden: von der "fortgeschrittenen" Signatur bis zur sogenannten "qualifizierten" elektronischen Signatur, die die handschriftliche Unterschrift ersetzt (Rechtsgeschäfte mit Schriftform gemäß §126a BGB, Strengbeweis nach § 371a ZPO). Das qualifizierte Signaturzertifikat muss auf einer Signatur-Chipkarte ("Sichere Signaturerstellungseinheit") gespeichert sein, die der Nutzer mittels Registrierung bei einem Trustcenter ("Zertifizierungsdiensteanbieter") erhält.

Einzelsignatur, Stapelsignatur oder Massensignatur?

In Abhängigkeit von Dokumententyp, Dokumentenanzahl, Sicherheitsanforderungen und gewünschtem Prozessautomatisierungsgrad können Dokumente und Daten einzeln, stapelweise oder in einem Massenverfahren verarbeitet werden.

 

Einzeldokumente signieren

Beliebige zu signierende Dokumente mit individuellem Inhalt, wie z.B. ein Vertrag, werden in der Signatursoftware digiSeal® office einzeln gesichtet und in einem Secure Viewer angezeigt. Hier kann sich der Unterzeichner von der Richtigkeit der Inhalte überzeugen und das Dokument mit Eingabe von PIN (qualifizierte Signatur mit Signatur-Chipkarte) oder Passwort (fortgeschrittene Signatur mit Softwarezertifikat) einzeln elektronisch signieren, d.h. pro Dokument muss die PIN bzw. das Passwort eingegeben werden.

mit digiSeal® office Einzeldokumente signieren

 

Dokumentenstapel signieren

In bestimmten Anwendungsgebieten ist die Eingabe der PIN pro Dokument zu aufwändig. So werden beispielsweise beim ersetzenden Scannen und Signieren ganze Scanstapel verarbeitet. Zur Gewährleistung der Prozesseffizienz wird hier die Stapelsignatur eingesetzt. Dabei wird ein zu signierender Dokumentenstapel mittels der Signatursoftware digiSeal® office pro eindeutig definiert. Die Dokumente des Stapels können in einer Stichprobe oder komplett inhaltlich geprüft werden. Anschließend erfolgt die Signierung des gesamten Stapels bei nur einmaliger PIN-Eingabe. Bei Verwendung der qualifizierten elektronischen Signatur ist eine Mehrfach- bzw. Multisignaturkarte einzusetzen, die die Erzeugung mehrerer Signaturen bei einmaliger PIN-Eingabe erlaubt.

mit digiSeal® office pro Dokumentenstapel signieren

 

Zentrale automatisierte Massensignatur und Massenverifikation

Für die Verarbeitung von Massenbelegen in einem automatisierten Prozess, wie z.B. unkritische Laborbefunde in einem Krankenhaus oder elektronische Rechnungen, ist der Einsatz eines leistungsstarken Signaturservers sinnvoll. Die Dokumente und Daten können aus vorhandenen Systemen (z.B. ERP, DMS, Outputmanagement) über verschiedene Schnittstellen und Konnektoren an den digiSeal® server übergeben werden. Dieser leistet die automatisierte hochperformante Signaturerzeugung und/oder Signaturverifikation sowie weitere Verarbeitungsschritte. Beim Einsatz der qualifizierten elektronischen Signatur sind bestimmte Sicherheitsanforderungen zu beachten.

mit digiSeal® server automatisiert signieren (Massensignatur)