eSignatur statt Unterschrift auf Papier
Digitale Patientenakte ersetzt Papierarchivierung bei großem deutschen Klinikverbund
Contilia Gruppe setzt auf Signaturlösung von secrypt bei digitaler Patientenakte
 
"Besonders die leicht zu integrierende API der Produkte hat uns überzeugt."
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Digitale Immobiliengutachten mit elektronischer Signatur und Zeitstempel von secrypt
 
Digitale Patientenakte mit eSignatur
Papiervermeidung beim größten kommunalen Krankenhausunternehmen Deutschlands
Vivantes Kliniken: Digitale Patientenakte mit eSignatur von secrypt
 
eBilling: Sicher & gesetzeskonform
Elektronische Rechnungen gemäß UStG und EU-Richtlinie
Mehr erfahren: Elektronische Rechnung mit elektronischer Signatur
 

Digitale Signatur: Sicherheit und Compliance für elektronische Dokumente

Digitale Signaturlösungen von secrypt machen Geschäftsprozesse durchgängig elektronisch und Dokumente sicher

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Titel: ‚Ersetzendes Scannen mit eSignatur‘ (aktualisiert mit TR RESISCAN) anfordern

 
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Die elektronische Signatur ist das Äquivalent zur eigenhändigen Unterschrift auf Papierdokumenten und erfüllt den gleichen Zweck. Anhand der elektronischen Signatur kann der Urheber bzw. Unterzeichner der elektronisch signierten Daten identifiziert (Authentizität) und die Unversehrtheit der Inhalte geprüft werden (Integrität). Sie ist sehr viel fälschungssicherer als die handschriftliche Unterschrift selbst und bietet das Werkzeug, um elektronische Dokumente, Dateien, Nachrichten rechtsverbindlich und nachprüfbar zu unterschreiben.

Mit dem Einsatz der elektronischen Signatur können Arbeitsabläufe und Geschäftsprozesse, bei denen Dokumente unterschrieben werden müssen, ohne Medienbruch durchgängig digital gestaltet werden. Der Ausdruck für die Unterschrift entfällt, da das Unterschreiben gleich elektronisch erfolgt.

Die gesetzlichen Grundlagen sind auf europäischer Ebene in einer entsprechenden EU-Richtlinie geregelt. In allen EU-Mitgliedsstaaten gibt es auf der Richtlinie aufbauende nationale Gesetze und Verordnungen, in Deutschland das Signaturgesetz (SigG) und die Signaturverordnung (SigV).

Der Einsatz der elektronischen Signatur wird in diversen weiteren Gesetzen und Ausführungsbestimmungen, wie z.B. Personenstandsgesetz, BGB, ZPO, VwVfG, konkretisiert.

Die elektronische Signatur wird in vielfältigen Gebieten angewendet, z.B. elektronische Rechnung, eBilling, im Gesundheitswesen, ersetzendes Scannen, bei der elektronischen Dokumentenfreigabe im Qualitätsmanagement sowie bei der Umsetzung medienbruchfreier Verwaltungsprozesse.

 
Wie digitale Signaturen funktionieren

Wie digitale Signaturen funktionieren

Abgrenzung „Digitale Signatur“ / „Elektronische Signatur“:

Die Begriffe „digitale Signatur“ und „elektronische Signatur“ werden häufig synonym verwendet. Diese Gleichsetzung ist nicht richtig. „Digitale Signatur“ ist ein technischer Begriff, der eine Klasse von kryptografischen (d.h. mathematischen) Verfahren bezeichnet. „Elektronische Signatur“ hingegen ist ein rein rechtlicher Begriff, der zuerst von der Europäischen Kommission in einem überarbeiteten Entwurf der EU-Richtlinie 1999/93/EG verwendet wurde, um die rechtlichen Regelungen nicht an eine bestimmte Technologie zu koppeln.

 

Die elektronische Signatur ermöglicht den sicheren elektronischen Rechts- und Geschäftsverkehr in der Anonymität des Internet und hilft Unternehmen und Organisationen, ihre Dokumenten-Workflows papierarm oder sogar papierlos zu gestalten.

Unsere Lösungen:

 

Dokumentenfreigabe mit elektronischer Signatur
z.B. Verträge, QM-Dokumente, Konstruktionszeichnungen, Bestellungen und Dienstanweisungen elektronisch signieren

Elektronische Signatur für medizinische Einrichtungen
z.B. Arztbriefe am Einzelarbeitsplatz im Stapel signieren /
unkritische Laborbefunde automatisiert signieren

Ersetzendes Scannen und Signieren
z.B. Bestandsakten rechtskonform gemäß SGB IV, BVA und Branchenempfehlungen scannen und signieren

eBilling: Elektronische Rechnung mit elektronischer Signatur nach internationalen Regelungen
weltweit einsetzbar, z.B. EU, Schweiz, USA, Brasilien, Mexiko, Chile

 

Dokumente signieren
Einzeldokumente und Stapel am Einzelarbeitsplatz signieren / automatisierte Massensignatur und -verifikation

Langzeitmanagement und Beweiswerterhaltung
Rechtssichere Langzeitarchivierung mit amtlichen Zeitstempeln von z.B. Patientenakten, Kundeverträgen und Personenständen

Zeitstempel
Akkreditierter amtlicher Zeitstempel für rechtssichere Langzeitarchivierung, Übersignieren und Posteingangsstempel

Daten auf Papier speichern bei Medienbrucherfordernis
Patentierter 2D-Barcode: Datentransport auf z.B. Antragsformularen / Fälschungsschutz / biometrische Daten auf ID-Dokumenten

 
 

Die client- und serverbasierten Softwareprodukte der digiSeal®-Familie für die elektronische Signatur, Zeitstempel und Verschlüsselung sorgen für Authentizität, Manipulationsschutz und Vertraulichkeit von sensiblen elektronischen Daten und für ihre dauerhafte Beweiswerterhaltung im elektronischen Archiv. Sie unterstützen umfassend den Lebenszyklus der Signatur: vom Erzeugen der Signatur in allen relevanten Signaturformaten über deren Verifikation bis hin zu ihrer Archivierung. Mit der Möglichkeit, elektronisch signierte Dokumente beweisbar rechtsverbindlich auf Papier auszudrucken, verfügt secrypt über ein weltweit einzigartiges Alleinstellungsmerkmal.

Die digiSeal®-Produktfamilie:

 

digiSeal® server
Serversoftware zur automatisierten Massensignatur, Signaturverifikation und Zeitstempel

digiSeal® office
Signatursoftware für den Einzelarbeitsplatz: z.B. Verträge, QM-Dokumente, eVergabe elektronisch unterschreiben

digiSeal® office pro
Stapel-Signatursoftware: z.B. Arztbriefe, Rechnungen, gescannte Bestandsakten im Stapel elektronisch signieren

digiSeal® reader
Gratis-Software für das Prüfen signierter Dokumente sowie die Verschlüsselung gegen Schnüffler

 

digiSeal® archive
Softwarelösung für die Beweiswerterhaltung elektronisch signierter Daten im Archiv gemäß ArchiSig und LTANS/ERS

digiSeal® 2d barcode
2D-Barcode zum robusten Speichern großer Datenmengen auf Papier, z.B. Formulardaten, ID-Dokumente, Fälschungsschutz

Registrierungsservice
Zeitsparendes Registrieren von Signaturkarten-Nutzern vor Ort durch zertifizierte secrypt-Mitarbeiter (Web RA Officer)

 
 

Es wird zwischen verschiedenen Formen der elektronischen Signatur unterschieden. Die Definitionen aus der europäischen Richtlinie wurden im Wesentlichen vom deutschen Signaturgesetz übernommen. Je nachdem, welche Rechtswirkung entfaltet werden soll, kann man den passenden Signaturtyp wählen:

  1. einfache elektronische Signaturen
  2. fortgeschrittene elektronische Signaturen
  3. qualifizierte elektronische Signaturen

Ein wesentliches Unterscheidungskriterium ist die Höhe des Beweiswertes und die einhergehenden Sicherheitsanforderungen.

Die qualifizierte elektronische Signatur:

Soll die Beweiskraft einer handschriftlichen Unterschrift erreicht werden, ist die sogenannte "qualifizierte" elektronische Signatur einzusetzen, z.B. beim Unterschreiben eines Arztbriefes. Ein entsprechend signiertes elektronisches Dokument kann nach §126a BGB in Deutschland die per Gesetz oder Verordnung notwendige Schriftform ersetzen. Der Gesetzgeber stellt hierbei höhere Sicherheitsanforderungen: Das Signaturzertifikat muss auf einer Signatur-Chipkarte ("Sichere Signaturerstellungseinheit" – SAK) gespeichert sein, die der Nutzer mittels Registrierung bei einem Trustcenter ("Zertifizierungsdiensteanbieter" – ZDA) erhält.

Die fortgeschrittene elektronische Signatur:

Zur Absicherung interner Geschäftsprozesse ohne Schriftformerfordernis, wie z.B. das Freizeichnen einer Bestellung, reicht die sogenannte "fortgeschrittene" elektronische Signatur aus. Das Signaturzertifikat kann auf einem beliebigen Datenträger, etwa einem USB-Stick oder einer Festplatte, gespeichert werden.

Die einfache elektronische Signatur:

An die "einfache" elektronische Signatur werden keine besonderen Anforderungen gestellt. Es gibt sie in verschiedenen Varianten, z.B. als eingescannte Unterschrift oder als Kontaktinformationen am Ende einer E-Mail mit Angaben zur Person. Wesentlich ist, dass sie keine gesicherten und überprüfbaren Rückschlüsse auf die Identität des Verfassers und auf die Integrität der Nachricht liefert. Dokumente mit einfacher Signatur unterliegen in einem Zivilprozess der freien Beweiswürdigung durch das Gericht.

Unterschriftentablett / Signature Pad:

Bei Prozessen wie der Kontoeröffnung sind einige Kreditinstitute dazu übergegangen, während des Signaturprozesses eigenhändige Unterschriften über ein Unterschriftentablett digital zu erfassen und die biometrischen Daten (Schriftbild, Anpressdruck, Stiftwinkel) als Identifikationsmerkmale in die elektronischen Anträge mit der digitalen Signatur verknüpft einzubetten.
Ähnliche Ansätze gibt es bei der Patientenaufklärung im Krankenhaus. Hier unterschreibt der Patient auf einem Signature Pad. Der Arzt versieht das gleiche Dokument anschließend mittels seiner Signaturkarte, z.B. dem Heilberufeausweis (HBA), mit einer qualifizierten elektronischen Signatur. Zukünftig bietet der neue Personalausweis (nPA) dem Patienten die Möglichkeit der qualifizierten elektronischen Signatur. Für die Kombination verschiedener Signaturformen wurde der Begriff "Hybridsignatur" geprägt.

 
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